Politische Ethik in Adam Smiths `Theorie der ethischen Gefühle'
Type
working paper
Date Issued
1985-01-01
Author(s)
Bruehlmeier, Daniel
Abstract (De)
Als Adam Smith sein erstes grosses Werk, The Theory of Moral Sentiments (TMS), 1759 zum ersten Mal veröffentlichte, kündigte er "another discourse" an, in welchem er beabsichtige, "to give an account of the general principles of law and government, and the different revolutions they have undergone in the different ages and periods of society, not only in what concerns justice, but in what concerns police, revenue, and arms, and whatever else is the object of law." (VII.iv.37) Diese Absicht ist unerfüllt geblieben. Im Vorwort zu seiner sechsten und letzten Auflage von 1790 schreibt er, dass das jeweils am Schluss dieses Werkes angezeigte Versprechen, eine allgemeine Darstellung der Prinzipien des Rechts und des Staates (government) zu geben, mit WN zumindest "partly executed" sei, nämlich bezüglich "police, revenue, and arms". Smiths erster Biograph, Dugald Stewart, selbst Ökonom und persönlicher Bekannter von Smith, verwendet in seinem Account of the Life and Writings of Adam Smith (1794) für dieses Unterfangen verschiedentlich den Begriff "science of politics". Smith liess, wie man weiss, sämtliche Manuskripte mit einer Ausnahme kurz vor seinem Tode durch seine beiden Freunde und Testamentsvollstrecker Black und Hutton verbrennen; und so kann der Gesamtumfang des Plans einer politischen oder Staatswissenschaft nur indirekt abgeleitet werden. (...)
Language
German
HSG Classification
contribution to scientific community
Refereed
No
Subject(s)
Eprints ID
17250