Outcome-Messung in den Spitälern des Kantons Zürich. Konzept, Chance, Grenzen
Type
working paper
Date Issued
2002-01-01
Author(s)
Zumtaugwald, Daniela
Abstract (De)
Um das besorgniserregende Kostenwachstum in den Griff zu bekommen, sollte das Spitalfinanzierungssystem in der Schweiz grundlegend reformiert werden (Bundesamt für Statistik 313, zit. in Pira 1). Zu diesem Zweck wurden das Krankenversicherungsgesetz (KVG) und die Krankenversicherungsverordnung (KVV) mit Wirkung vom 1.1.1996 revidiert. Ziel dieser Revision war es, durch die Einführung marktwirtschaftlicher Elemente die Effektivität und die Effizienz der Leistungserstellung zu erhöhen und das Kostenwachstum zu reduzieren. (Buschor 1-3, zit. in Pira 1) Zudem wird gemäss Art. 49 KVG Transparenz hinsichtlich der Qualität und hinsichtlich der Kosten der Leistungen und der Leistungsersteller verlangt. Hierfür wird von den Schweizer Spitälern gemäss Art. 58 KVG und Art. 77 KVV der Nachweis eines Qualitätsmanagements gefordert. Als Reaktion auf diese Veränderung reformierte der Kanton Zürich die Steuerung der Spitäler im Sinne des New Public Managements (wirkungsorientierte Verwaltungsführung). Dies ge-schah im Rahmen des Spitalreformprojektes LORAS (Leistungsorientierte Ressourcenallokation im Spitalbereich). Als Begleitelement wurde die heutige Outcome-Messung (Ergebnisqualitäts-messung) eingeführt. Sie dient der Dokumentation der Qualität und ist Grundlage für die Qualitätsförderung. (www.vereinoutcome.ch/verein/geschichte.htm, 11.12. 2001) Um einen Einblick in das Konzept der Outcome-Messung der Spitäler des Kantons Zürich zu erhalten, wurde im Kapitel 4.1 dieser Arbeit eine Inhaltsanalyse durchgeführt. Dabei wurden vor allem Artikel, die durch die Geschäftsstelle des Vereins Outcome verfasst wurden, berücksich-tigt. Konnte durch die Inhaltsanalyse die Organisation, Arbeitsweise, Verfahren und Finan-zierung der Outcome-Messung gut dargestellt werden, so liess sie doch offen, welche Chancen und Grenzen sich aus dem Konzept ergeben. Daher wurde in Kapitel 4.2 und 4.3 mittels Leitfadengesprächen Ein Leitfadengespräch ist gemäss Stier ein teil-standardisiertes Interview. Der Interviewer ist gehalten, alle Fragen, die im Fragebogen aufgeführt sind, in der dort vorgesehenen Formulierung zu stellen. Bezüglich der Abfolge, in der er die Fragen stellt, hat er aber Wahlfreiheit. Diese kann gemäss dem sich entwickelnden Gesprächsablauf gestaltet werden. (184) mit dem Geschäftsstellenleiter des Vereins Outcome, M. Hochreutener, mit dem Qualitätsbeauftragten des Kantonsspitals Win-terthur, M. Amstutz und mit dem Qualitätsmanager des Stadtspitals Triemli, F. Iff untersucht, welche Chancen und Grenzen sich ihrer Meinung nach aus der Outcome-Messung ergeben. Aus der Befragung geht hervor, dass es zahlreiche Chancen und Grenzen gibt. Das Benchmarking birgt durch die mögliche zukünftige Öffnung einerseits die grösste Chance in sich. Andererseits stellt es auch die zur Zeit wichtigste Grenze dar, da es vor der Transparenzsteigerung noch schwerwiegende methodischen Probleme zu lösen gibt.
Language
German
HSG Classification
contribution to scientific community
Refereed
No
Subject(s)
Eprints ID
13395
File(s)![Thumbnail Image]()
open.access
Name
DanielaZumtaugwald.pdf
Size
96.54 KB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
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