Pädagogische Hochschulentwicklung : Von der Programmatik zur Implementierung
ISBN
978-3-658-12066-5
Type
book
Date Issued
2016
Editor(s)
Abstract (De)
Anlass für diesen Sammelband war die Beobachtung, dass zwar an den
meisten Hochschulen viel in die Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens investiert, gleichzeitig aber die nachhaltige Wirkung der Initiativen oftmals in Frage gestellt wird (Patrick & Lines, 2005; Jenert & Brahm, 2010). Beispielsweise stellte Wildt (2013) für den deutschsprachigen Raum fest, dass hochschuldidaktische Angebote wie Seminare und Workshops an Universitäten primär den akademischen Nachwuchs und nicht die Professoren/-innen erreichen. Dabei konzentrieren sich diese Angebote weitgehend auf die individuelle Kompetenzentwicklung der Dozierenden (Euler, 2013; Urban & Meister, 2010; Ceylan et al., 2011). Darüber hinaus gibt es vereinzelte Initiativen, welche sich stärker mit informellen Angeboten für Dozierende beschäftigen (z. B. Becker et al., 2012) oder die Curriculumentwicklung der Studienprogramme bearbeiten (z. B. Wilbers & Wittmann, 2013; Gerholz et al., 2013). Damit die Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens eine nachhaltige Wirkung entfaltet, ist es allerdings notwendig, die individuelle Kompetenzentwicklung der Lehrenden mit der Studienprogrammentwicklung und der Organisationsentwicklung zu verzahnen. Ermöglicht wird dies über den konzeptionellen Rahmen einer ,pädagogischen Hochschulentwicklung‘. Dieser Ansatz betont die Verbindung der drei Ebenen ‚Lernumgebungen‘, ‚Studienprogramme‘ und ‚Organisation Hochschule‘. Zusammen mit den beiden übergreifenden prozessbezogenen Handlungsfeldern ‚Strategische Ziele‘ sowie ‚Change Management und Leadership‘ bildet die pädagogische Hochschulentwicklung die Grundlage für die lernbezogene Hochschulforschung und die praktische Gestaltung des Lehrens und Lernens (Euler, 2013; Brahm, 2013).
meisten Hochschulen viel in die Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens investiert, gleichzeitig aber die nachhaltige Wirkung der Initiativen oftmals in Frage gestellt wird (Patrick & Lines, 2005; Jenert & Brahm, 2010). Beispielsweise stellte Wildt (2013) für den deutschsprachigen Raum fest, dass hochschuldidaktische Angebote wie Seminare und Workshops an Universitäten primär den akademischen Nachwuchs und nicht die Professoren/-innen erreichen. Dabei konzentrieren sich diese Angebote weitgehend auf die individuelle Kompetenzentwicklung der Dozierenden (Euler, 2013; Urban & Meister, 2010; Ceylan et al., 2011). Darüber hinaus gibt es vereinzelte Initiativen, welche sich stärker mit informellen Angeboten für Dozierende beschäftigen (z. B. Becker et al., 2012) oder die Curriculumentwicklung der Studienprogramme bearbeiten (z. B. Wilbers & Wittmann, 2013; Gerholz et al., 2013). Damit die Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens eine nachhaltige Wirkung entfaltet, ist es allerdings notwendig, die individuelle Kompetenzentwicklung der Lehrenden mit der Studienprogrammentwicklung und der Organisationsentwicklung zu verzahnen. Ermöglicht wird dies über den konzeptionellen Rahmen einer ,pädagogischen Hochschulentwicklung‘. Dieser Ansatz betont die Verbindung der drei Ebenen ‚Lernumgebungen‘, ‚Studienprogramme‘ und ‚Organisation Hochschule‘. Zusammen mit den beiden übergreifenden prozessbezogenen Handlungsfeldern ‚Strategische Ziele‘ sowie ‚Change Management und Leadership‘ bildet die pädagogische Hochschulentwicklung die Grundlage für die lernbezogene Hochschulforschung und die praktische Gestaltung des Lehrens und Lernens (Euler, 2013; Brahm, 2013).
Language
German
Keywords
pädagogische Hochschulentwicklung
educational development
faculty development
HSG Classification
contribution to scientific community
Refereed
No
Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Publisher place
Wiesbaden
Volume
1. Aufl. 2016
Start page
359
Subject(s)
Eprints ID
246890