Von der Dominanz zur Partnerschaft : Neue Verständnisse von Gleichstellung und Management
ISBN
3-258-05731-1
Type
book
Date Issued
1998
Author(s)
Abstract (De)
Dominanzkulturen und Partnerschaftskulturen sind zwei grundlegende Strukturprinzipien von Gesellschaften. Diskriminierung von Frauen (bzw. Diskriminierung allgemein) ist ein integraler Bestandteil des herrschenden Organisations-, Management- und Führungsverständnisses. Eine Chancengleichheit von Frauen ist in diesen Denkverhältnissen, die auf einem Subjekt-Objekt-Beziehungsverständnis und auf gegenständlichen Vorstellungen von Wissen beruhen, nur in sehr eingeschränktem Masse möglich. Im Sinne einer "adding-women" Perspektive erfolgt Gleichstellung im Wirtschaftsleben letzlich nur in Form einer Anpassung an männliche Normen, Systeme und Denkweisen. Eine "Emanzipation" der Frauen - als "Besserbehandlung" von Frauen im Rahmen einer Dominanzkultur - ist so aber auch nur auf dem Rücken anderer marginalisierter Gruppen möglich. Der Teufelskreis der Diskriminierung wird fortgeführt und lediglich auf andere gesellschaftliche Gruppierungen verlagert.
Es wird an zahlreichen Beispielen gezeigt, dass ein umfassendes Verständnis von Gleichstellung von Frauen und Männern in andere Denkverhältnisse führt, die als partnerschaftliche Kulturen bezeichnet werden. Diese Denkverhältnisse sind of wenig vertraut und fordern eine kritische Reflexion impliziter Vorstellungen des Alltagshandelns. Sie erfordern auch ein erweitertes Verständnis von Management und Führung und andere Beziehungsvorstellungen (im Sinne von Gleichwertigkeit, geteilter Verantwortung, Partnerschaft etc.), um die Handlungsspielräume von Frauen und Männern zu erweitern. Gerade die herrschenden Management- und Führungsvorstellungen stehen einer realen Gleichstellung von Frauen und Männern im Wirtschaftsleben entgegen. Das Buch zeigt auf, in welche Richtung ein Perspektivenwechsel gehen müsste, um die formale Gleichstellung zwischen den Geschlechtern auch gesellschaftliche und ökonomische Realität werden zu lassen.
Es wird an zahlreichen Beispielen gezeigt, dass ein umfassendes Verständnis von Gleichstellung von Frauen und Männern in andere Denkverhältnisse führt, die als partnerschaftliche Kulturen bezeichnet werden. Diese Denkverhältnisse sind of wenig vertraut und fordern eine kritische Reflexion impliziter Vorstellungen des Alltagshandelns. Sie erfordern auch ein erweitertes Verständnis von Management und Führung und andere Beziehungsvorstellungen (im Sinne von Gleichwertigkeit, geteilter Verantwortung, Partnerschaft etc.), um die Handlungsspielräume von Frauen und Männern zu erweitern. Gerade die herrschenden Management- und Führungsvorstellungen stehen einer realen Gleichstellung von Frauen und Männern im Wirtschaftsleben entgegen. Das Buch zeigt auf, in welche Richtung ein Perspektivenwechsel gehen müsste, um die formale Gleichstellung zwischen den Geschlechtern auch gesellschaftliche und ökonomische Realität werden zu lassen.
Language
German
Keywords
Gleichstellung
Chancengleichheit
Management
Führung
HSG Classification
contribution to practical use / society
Refereed
No
Publisher
Paul Haupt
Publisher place
Bern
Start page
340
Subject(s)
Eprints ID
58092