Bewegende Bilder, bewegte Menschen : Visuelle Ontologien am Beispiel von Lars von Trier
Type
presentation
Date Issued
2013-03-05
Author(s)
Abstract
Zum Ausdruck kommt, dass Lars von Triers Kino irritiert. Der Regisseur gilt als Enfant terrible und Agent provocateur. 2011 wurde er in Cannes seiner fragwürdigen Aussagen wegen verbannt und immer wieder wird ihm vorgeworfen, frauenfeindliche oder gar menschenfeindliche Geschichten darzustellen. Wie man Lars von Trier auch beurteilt, sicher ist, dass er durch seine bewegenden Bilder Konfliktfragen der Gesellschaft aufgreift. Er fesselt die Zuschauenden durch die Darstellung sozialer Spannungen, unterschiedlicher Weltanschauungen und den Einsatz filmischer Effekte. Von Trier kontrastiert in seinen Filmen das cineastische Erlebnis mit den Erfahrungen und Vorstellungen des (sozialen) Seins. Sein Kino macht soziale Konflikte und unterschiedliche Weltverständnisse erfahrbar.
Language
English
HSG Classification
contribution to scientific community
Refereed
No
Event Title
Ringvorlesung: Menschen - Bilder: Wie Bilder uns verändern
Event Location
Pädagogische Hochschule St.Gallen, 2013
Subject(s)
Division(s)
Eprints ID
224956