Die Nominierung und Ernennung der Richter am EuGH - Ansatzpunkt für konstruktive Kritik am Motor der Integration?
Journal
JUSletter
ISSN
0944-0097
Type
newspaper article
Date Issued
2006-03-06
Author(s)
Semmelmann, Constanze
Abstract (De)
Kritik an der stark teleologisch geprägten Vorgehensweise des EuGH bei der Auslegung des Rechts ist nicht neu. Aus der Rückschau sind anfangs revolutionär erscheinende Schritte des Gerichtshofs jedoch meist mit der Zeit akzeptiert worden und zum Charakeristikum der Europäischen Integration avanciert. Ausser Acht gelassen wird bei vielen Diskussionen über die Legitimation des EuGH als "gouvernement des juges" der Zusammenhang institutioneller und materiellrechtlicher Fragen: Insoweit erweist sich ein Blick auf die Besetzung des EuGH und die Auswahl der Mitglieder als weiterführend. Eine stärkere, direktere Rückbindung an demokratisch legitimierte Instanzen könnte den effet-utile-Ansatz in anderem Licht erscheinen lassen.
Language
German
Keywords
internationale Gerichte
EuGH
Rechtsfortbildung
Besetzung von Institutionen
HSG Classification
not classified
Refereed
No
Publisher
Nomos
Publisher place
Baden-Baden
Start page
Volltext, nur Online
Subject(s)
Eprints ID
29775