Management der Filiallogistik zur Vermeidung von Out-of-Stocks : Verbesserungspotenziale filiallogistischer Prozesse
Series
Edition LebensmittelZeitung
ISBN
978-3-86641-159-3
Type
book section
Date Issued
2009
Author(s)
Hofer, Florian
;
Hofmann, Erik
Editor(s)
Helm, Roland
Stölzle, Wolfgang
Abstract (De)
Die mit sinkender Zahlungs und Konsumbereitschaft, abnehmender Kundenloyalität sowie geringen Margen gekennzeichneten Filialen des Lebensmitteleinzelhandels bergen kaum noch Differenzierungspotenziale über Preise und Sortimente. Aus Sicht der Handelsunternehmen gilt es, die eigene Marktposition gegenüber Herstellerunternehmen und Endkunden zu stärken, indem die Erzielung von Kostenvorteilen, die Erhaltung der Flächenrentabilität sowie die Verbesserung des Bereitstellungsservices in den Filialen angestrebt werden. Neben marketingorientierten Aspekten wie eine flexible und preislich attraktive Sortimentsgestaltung, kommt somit logistischen Fragestellungen eine steigende Bedeutung zu. Kunden fordern von Einkaufsstätten des Lebensmitteleinzelhandels neben kürzeren Wartezeiten im Kassenbereich eine dauerhaft hohe Regalverfügbarkeit. In diesem Zusammenhang gewinnt die Warenverfügbarkeit am Point of Sale (POS) an Relevanz und trägt zur Sicherung der Endkundenbedürfnisse sowie zur Umsatzgenerierung bei.
Wissenschaftliche Forschungsbemühungen nehmen die mit der Warenbereitstellung einhergehenden Herausforderungen im Lebensmitteleinzelhandel auf und setzen überwiegend an der integrativen Ausgestaltung von Hersteller Handels Beziehungen an. Dabei überrascht, dass die logistikrelevante Gestaltung am POS nur am Rande als Untersuchungsobjekt aufgenommen wird und die mit den weiterentwickelten Belieferungskonzepten verbundenen Verbesserungen nicht durchgängig bis in die Regale der Handelsfilialen überführt werden (vgl. Kotzab/Reiner/Teller 2007, S. 1136). Das Management der Filiallogistik als letztes Glied von Konsumgüter Supply Chains bleibt weitgehend unberücksichtigt, obwohl es durch die zentrale Absatzbedeutung (vgl. Liebmann/Zentes 2001, S. 663) sowie eine vergleichsweise hohe Kostenverursachung gekennzeichnet ist. Zu den Herausforderungen der Filiallogistik zählt neben der Disposition einer Vielzahl von Produkten und auftretenden Lagerbestandsungenauigkeiten vor allem das Phänomen der Warenverfügbarkeit in den Verkaufsregalen von Handelsfilialen. So rücken zunehmend Fragestellungen in den Vordergrund, die sich mit den nicht umfänglich gelösten Problemstellungen des Warennachschubs innerhalb von Handelsfilialen auseinander setzen.
Vor diesem Hintergrund verfolgt der vorliegende Beitrag das Ziel, theoriegeleitete und praktisch relevante Gestaltungsansätze für das Management der Filiallogistik im stationären Lebensmitteleinzelhandel aufzuzeigen. Im Fokus der Untersuchung liegt die Gewährleistung einer hohen Regalverfügbarkeit unter Berücksichtigung effizienter Logistikprozesse in Handelsfilialen. Neben der Konkretisierung des Managements der Filiallogistik, der Vorstellung der damit verfolgten Ziele und der Einordnung in ein Modell in Kapitel 2 erfolgt im darauf folgenden Kapitel 3 die Beschreibung filialspezifischer Logistikprozesse sowie Ansatzpunkte zur Verbesserung der Regalverfügbarkeit hinsichtlich des Mitarbeiter- und Technikeinsatzes. Der Beitrag schliesst mit einer Zusammenfassung praxisrelevanter Gestaltungsempfehlungen in Kapitel 4.
Wissenschaftliche Forschungsbemühungen nehmen die mit der Warenbereitstellung einhergehenden Herausforderungen im Lebensmitteleinzelhandel auf und setzen überwiegend an der integrativen Ausgestaltung von Hersteller Handels Beziehungen an. Dabei überrascht, dass die logistikrelevante Gestaltung am POS nur am Rande als Untersuchungsobjekt aufgenommen wird und die mit den weiterentwickelten Belieferungskonzepten verbundenen Verbesserungen nicht durchgängig bis in die Regale der Handelsfilialen überführt werden (vgl. Kotzab/Reiner/Teller 2007, S. 1136). Das Management der Filiallogistik als letztes Glied von Konsumgüter Supply Chains bleibt weitgehend unberücksichtigt, obwohl es durch die zentrale Absatzbedeutung (vgl. Liebmann/Zentes 2001, S. 663) sowie eine vergleichsweise hohe Kostenverursachung gekennzeichnet ist. Zu den Herausforderungen der Filiallogistik zählt neben der Disposition einer Vielzahl von Produkten und auftretenden Lagerbestandsungenauigkeiten vor allem das Phänomen der Warenverfügbarkeit in den Verkaufsregalen von Handelsfilialen. So rücken zunehmend Fragestellungen in den Vordergrund, die sich mit den nicht umfänglich gelösten Problemstellungen des Warennachschubs innerhalb von Handelsfilialen auseinander setzen.
Vor diesem Hintergrund verfolgt der vorliegende Beitrag das Ziel, theoriegeleitete und praktisch relevante Gestaltungsansätze für das Management der Filiallogistik im stationären Lebensmitteleinzelhandel aufzuzeigen. Im Fokus der Untersuchung liegt die Gewährleistung einer hohen Regalverfügbarkeit unter Berücksichtigung effizienter Logistikprozesse in Handelsfilialen. Neben der Konkretisierung des Managements der Filiallogistik, der Vorstellung der damit verfolgten Ziele und der Einordnung in ein Modell in Kapitel 2 erfolgt im darauf folgenden Kapitel 3 die Beschreibung filialspezifischer Logistikprozesse sowie Ansatzpunkte zur Verbesserung der Regalverfügbarkeit hinsichtlich des Mitarbeiter- und Technikeinsatzes. Der Beitrag schliesst mit einer Zusammenfassung praxisrelevanter Gestaltungsempfehlungen in Kapitel 4.
Language
German
Keywords
Handel
Filiale
Logistik
Fehlbestand
Verbesserungspotenzial
HSG Classification
contribution to practical use / society
Refereed
No
Book title
Optimal Shelf Availability : Effiziente Managementkonzepte zur Optimierung der Regalverfügbarkeit
Publisher
Deutscher Fachverlag GmbH
Publisher place
Frankfurt am Main
Volume
1. Aufl.
Start page
155
End page
181
Pages
27
Subject(s)
Eprints ID
53557