Der lange Abschied der männlichen Heldenfigur in der Führung
Type
conference lecture
Date Issued
2024-11-21
Author(s)
Abstract
Führung ist nach wie vor stark durch die Vorstellung einer männlichen Heldenfigur geprägt. Anhand einer qualitativen Analyse von Diskussionen mit 100 Führungskräften in der Schweiz wird deutlich, dass trotz vorhandener „post-heroischer“ Vorstellungen von Führung, der männliche Held noch immer fest etabliert ist. Dieses Bild untergräbt Bemühungen hin zu einer kooperativeren, modernen und stärker mit Weiblichkeit assoziierten Führung. Der Vortrag zeigt auf, dass die notwendige Kulturveränderung dadurch ausbleibt. Als möglichen Ausweg aus dieser Paradoxie schlage ich vor, mit neuen Führungsverständnissen zu experimentieren und neue Idealbilder von Führung zu entwickeln und in „inklusiven Führungspraktiken“ anzuwenden.
Language
German
Event Location
CHESS Kompetenzzentrum für Hochschul- & Wissenschaftsforschung; Universität Zürich
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open.access
Name
2024_CHESS_Lecture_Julia_Nentwich.pdf
Size
97.87 KB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
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